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Warum Piraten eine Chance haben…

Dieses Wochenende hat mir mal wieder gezeigt, warum die Piraten eine Chance haben können, wenn sie ihre Internen Streitigkeiten beilegen.

Denn am Wochenende war ich mal wieder in Essen. Diesmal nicht um zu IKEA oder dem Unperfekthaus zu fahren sondern um auf dem Stand bei Essener CSD zu stehen. Da ich auch in Köln, Düsseldorf oder Braunschweig beim CSD war oder an verschiedenen Infoständen bei Aktionen / Festen mitgeholfen habe ist mir mal eins aufgefallen. Wobei ich selber zugeben muss, dass es verdammt lange gedauert hat^^.

Welche Parteien sieht man immer wieder bei sowas?

CDU, SPD, FDP, Grüne, häufig die Linke und die Piraten!

Die Piraten sind so ziemlich die ‘einzige’ der ‘Kleinparteien’ welche wirklich überall zu finden ist. Aus diesem Grunde halte ich es für möglich, dass wir eine gute Chance haben, da wir damit die Bürgernähe die wir uns wünschen zeigen aber auch Präsenz zeigen. Von den gesamten anderen Kleinparteien vermiss ich allerdings sowas.

Das schöne dabei ist, dass ein Pirat die Idee hat an einem Event teilzunehmen und andere Piraten darauf aufspringen und mitmachen. Dies vermisst man in den anderen Parteien auch.
Wenn wir nun unsere Internen Streitigkeiten lösen können, denke ich ernsthaft, dass wir als Piraten eine Chance haben echte und ernsthafte Politik in DE zu machen. Doch dazu müssen wir anfangen zu verstehen, dass es zu jedem Thema immer mehr als eine Meinung gibt und man leichte Komprommisse eingehen muss. Ebenso sollten wir verstehen, dass wir niemals gegen unser Grundsatzprogramm verstoßen sollten, da dies immer dazu führt, dass wir unglaubwürdig werden. Aus diesem Grunde wechseln auch einige Mitglieder einer ehemaligen Kleinpartei zu uns, da wir es bisher noch nicht gemacht haben. Andere Meinungen können unbequem sein, lernen wir damit umzugehen.

  1. August 8, 2010 um 7:51 pm | #1

    ich gebe dir grundsätzlich recht. aber grade unser grundsatzprogramm hat den widerspruch in sich programmiert. datenschutz und transparenz gleichzeitig geht nunmal nicht. wir müssen eine grenze ziehen. momentan legt die jeder individuell aus

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      August 8, 2010 um 7:55 pm | #2

      Ich finde das funktioniert schon, man muss nur genau definieren: Was ist Datenschutz und wo hört dieser auf. So würd ich niemals sagen: Macht Krankenakten transparent öffentlich. Aber nur um einmal ein blödes Beispiel zu nennen: Eine Sitzung wo keine personenbezogenen Daten oder Informationen zu finden sind, welche nicht öffentlich gemacht werden können von einer Stadverwaltung im Vorfeld von z.B. Veranstaltungen kann man da durchaus als Transparenz werten. Ich sage hier auch nicht, dass ich die Grenze perfekt kenne, aber es gibt diese Grenze zwischen Datenschutz und Transparanz. Von daher denke ich dass es möglich ist beides zu haben.

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